WEBVTT

00:00:00.000 --> 00:00:19.307
Sound

00:00:10.239 --> 00:00:16.632
<v Sok-Yong>Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Bildungsarbeiterinnen. Es begrüßen euch der Guido.

00:00:16.447 --> 00:00:17.816
<v Guido>Hallo.

00:00:17.564 --> 00:00:24.859
<v Sok-Yong>Sabine, der Social. Hallo. Und wir drei wollen heute über.

00:00:25.124 --> 00:00:31.613
<v Sok-Yong>Spannendes Thema reden, den vermeintlichen oder doch nicht vermeintlichen oder wie auch immer gearteten Widerspruch.

00:00:31.884 --> 00:00:38.668
<v Sok-Yong>Zwischen physischer Bügelungsarbeit, das was man im Allgemeinen in Seminarraum vermutet, ohne irgendwelchen technischen Hilfsmitteln.

00:00:39.161 --> 00:00:48.006
<v Sok-Yong>Der digitalen Bildungsarbeit oder das was wir seit einer Weile haben das auf Zoom oder anderen Videokonferenzplattformen ähm.

00:00:48.235 --> 00:00:57.085
<v Sok-Yong>Schulung angeboten wird. Äh, dazu wollen wir heute quatschen, was das dazwischen eigentlich bedeutet, dass drum herum eigentlich bedeutet, Ausgangspunkt.

00:00:57.344 --> 00:01:05.726
<v Sok-Yong>Ist meiner Ansicht nach, dass wir jetzt Anfang März ähm wieder kurz davor stehen, dass die Bildungszentren Hotels Häuser öffnen.

00:01:06.081 --> 00:01:10.197
<v Sok-Yong>Wieder viele Präsenzseminare angeboten werden.

00:01:10.546 --> 00:01:19.253
<v Sok-Yong>Es wird einige geben, die das sehr erleichtert aufgreifen. Ich glaube, wir sind auch alle erleichtert, wenn wir die Möglichkeit wieder haben, uns physisch zu treffen und zu sehen,

00:01:19.355 --> 00:01:29.841
<v Sok-Yong>Gleichzeitig kann es uns gut passieren und wird das diskursiv wahrscheinlich auch darauf hinauslaufen, dass Leute sagen, jetzt können wir dieses ganze digitale Zweitklassige hinter uns lassen und machen wieder in Anführungszeichen.

00:01:30.052 --> 00:01:31.668
<v Sok-Yong>Echte Bildungsarbeit.

00:01:32.407 --> 00:01:45.993
<v Sok-Yong>Zum einen ich würde sagen dieses emotionale, erleichterte kann man tatsächlich auch teilen, so geht's mir zumindest, ich freue mich immer Leute zu sehen. Manchmal freue ich mich auch, sie in Arm zu nehmen und zu knuddeln, das wird vielleicht in Anfangszeit etwas schwierig werden.

00:01:46.180 --> 00:01:53.505
<v Sok-Yong>Aber dass wir jetzt in der Welt leben, wo die beiden Sachen unterschiedlich gedacht werden, das wollen wir heute aufgreifen zum Thema machen.

00:01:53.475 --> 00:02:01.965
<v Guido>Ich hatte letztens ein äh ein Online-Seminar, da habe ich äh sagen wir mal dieses ähm da habe ich

00:02:01.864 --> 00:02:11.736
<v Guido>überlegt, was wäre eigentlich, habe ich mit den Leuten dann zusammen überlegt, wenn wir ähm eigentlich Präsenzbildung gar nicht kennen würden. Das einzige, was wir kennen, ist Online-Lernen

00:02:11.586 --> 00:02:17.349
<v Guido>Und zwar auf die Art und Weise, wie wir das auch gerade machen. Und da sind wir auch wahnsinnig gut. Das haben wir die letzten fünfzig Jahre immer gemacht

00:02:17.181 --> 00:02:29.054
<v Guido>Und äh aus welchen Gründen auch immer, zwingt uns jetzt irgendetwas dazu, äh dass wir Präsenz machen müssten. Würden wir dann sagen, so ganz erlösend, wie wir das jetzt auch gerade tun und sagen, oh

00:02:28.965 --> 00:02:35.736
<v Guido>hätten wir das gewusst, dass es im Präsent so toll ist, ja? Oder hätten wir gesagt, boah, also ich weiß nicht,

00:02:35.755 --> 00:02:42.160
<v Guido>dieses dieses Miteinander zusammentun und du hast nur noch irgendwie zwei Gruppenräume und,

00:02:42.179 --> 00:02:50.879
<v Guido>würden wir das sozusagen äh herleiten und sagen ähm äh würden wir diese Beschränkungen, die wir dann äh in Präsenz hätten, äh herleit,

00:02:50.916 --> 00:02:58.571
<v Guido>und äh oder würden wir das von vornherein direkt ganz anders sehen? Also sagen wir mal umgekehrt gesprochen, gibt es aber mal sowas Objektives,

00:02:58.619 --> 00:03:07.086
<v Guido>und sozusagen eigentlich ähm dazu ermutigt zu sagen, ähm Präsenz ist ist besser, ja? Oder sind das eher Gewohnheiten

00:03:06.966 --> 00:03:14.008
<v Guido>die uns äh sagen wir mal dazu verleiten zu sagen ähm ach ähm lieber so wie die letzten fünfzig Jahre.

00:03:16.893 --> 00:03:25.299
<v Guido>Ne? Könnt, ne? Also so ein so ein kleines Gedankenspiel. Habe ich, habe ich mich dann so gefragt, ne? Und habe ich auch die Leute gefragt.

00:03:25.540 --> 00:03:33.405
<v Guido>Und die haben gesagt, nech, es hat natürlich was mit den Gewohnheiten zu tun, ja. Äh die Dinge ähm äh in denen wir uns wohlfühlen.

00:03:33.604 --> 00:03:40.712
<v Guido>Ähm und online sind wir nie so richtig warm mitgeworden oder werden wir wahrscheinlich auch nicht so richtig warm mit

00:03:40.605 --> 00:03:48.242
<v Guido>Äh und zwar, weil wir das immer nur an Präsenz messen, weil wir immer nur sagen, ja, aber guck mal hier, ne? Du kannst zum Beispiel irgendwie so richtig,

00:03:48.314 --> 00:03:56.114
<v Guido>mit mit Leuten zusammenkommen und das ist so emotional und all das, das haben wir ja alles. Äh online können wir das überhaupt nicht so herstellen.

00:03:56.354 --> 00:04:08.144
<v Guido>Und äh das äh dieses Ausspielen ähm und darauf äh hat Sockion gerade ja so ein bisschen in der Einleitung hingewiesen. Das scheint offensichtlich schon irgendwie auch äh

00:04:08.018 --> 00:04:14.213
<v Guido>immer in dieser besser Schlechterkategorie zu Hause zu sein, ne?

00:04:16.419 --> 00:04:20.366
<v Guido>Die Pause schneiden wir weg.

00:04:20.283 --> 00:04:23.082
<v Sabine>Ist auf jeden Fall eine interessante Frage, da muss ich erstmal drüber nach.

00:04:25.222 --> 00:04:31.074
<v Sok-Yong>Ich sehe das Frage, dass diese Widersprüchlichkeit aufgemacht wird wieder, ne, bloß in die andere Richtung, ja.

00:04:31.279 --> 00:04:38.381
<v Sabine>Genau, es dreht sehr genau um. Ähm aber sollen wir sie trotzdem beantworten oder lassen wir sie einfach stehen.

00:04:38.628 --> 00:04:40.617
<v Guido>Na, also wenn ihr, wenn ihr eine Antwort kennt

00:04:40.479 --> 00:04:54.306
<v Guido>Ähm also ne, also meine Theorie wäre, ähm, wir klammern uns an Gewohnheiten, ne? Und äh diese Gewohnheiten sind vor allen Dingen ähm sagen wir mal auch mit einer gewissen Sicherheit, die uns damit sozusagen, die damit ja einhergeht, sind die bestimmt, ne?

00:04:55.790 --> 00:04:59.581
<v Sabine>Also ich würde sagen, nee, nicht ganz. Also ich,

00:04:59.684 --> 00:05:10.163
<v Sabine>also ich bin total dabei, dass ich sage, wir klammern und uns an Gewohnheiten, das glaube ich auch und ich glaube, je mehr Zeit ins Land verstreicht, wo man sich an irgendwas gewöhnt, desto mehr verfestigt sich das auch,

00:05:10.254 --> 00:05:18.408
<v Sabine>aber ich finde gerade das letzte Jahr hat gezeigt, wie wichtig diese wirkliche direkte soziale Interaktion für Menschen ist und was sie mit ihnen macht.

00:05:18.553 --> 00:05:21.569
<v Sabine>Was es mit ihnen macht, wenn sie diese Möglichkeit nicht mehr haben.

00:05:22.182 --> 00:05:35.432
<v Sabine>Wenn sie viel zu Hause sind, wenn sie viel nur noch vom Bildschirm hocken, wenn sie äh eben auch diese Abwechslung nicht haben, irgendwo hingehen zu können, sich was angucken zu können. Und was ist es ja ein Stück weit auch rauszufahren, Abwechslung? Also ich glaube.

00:05:35.793 --> 00:05:39.193
<v Sabine>Für den Lerneffekt oder für das, was inhaltlich vermittelt wird.

00:05:39.374 --> 00:05:47.780
<v Sabine>Würde es wahrscheinlich gar nicht so einen riesengroßen Unterschied machen, wenn man sich drauf einlässt, dass man die Inhalte, die man in Präsenz vermittelt bekommt, auch online äh,

00:05:47.817 --> 00:05:56.535
<v Sabine>eigentlich gut mitnehmen kann, glaube ich, dass das funktionieren würde. Aber ich glaube, dass drumherum, da ist der Mensch einfach doch zu sehr auch jemand, der das braucht.

00:05:56.908 --> 00:05:58.597
<v Sabine>Mit anderen zusammenzusetzen.

00:05:58.837 --> 00:06:05.717
<v Guido>Und ich glaube, dass du an der Stelle ähm ähm von dir auf andere schließt,

00:06:05.718 --> 00:06:11.859
<v Guido>Und äh dass das eine relativ interessantes Phänomen ist. Ähm es gibt

00:06:11.787 --> 00:06:25.289
<v Guido>Es gibt eine Organisationsforscher, der ist mittlerweile tot äh Professor äh Kruse, Peter äh Kruse heißt er. Äh müsste mal auf ähm auf YouTube suchen und der hat auf einer Republika zweitausendneun auf dieser

00:06:25.151 --> 00:06:34.369
<v Guido>Bloggerkonferenz zweitausendneun einen äh für mich bis heute vielbeachteten Vortrag darüber gehalten. Ähm äh woran das eigentlich liegt

00:06:34.267 --> 00:06:47.342
<v Guido>dass die einen dieses digitale total geil finden und die anderen sagen, äh ja es es gehört irgendwie dazu, aber so richtig warm werden tue ich damit eigentlich nicht. Ähm und der hat sozusagen Wertemuster untersucht

00:06:47.270 --> 00:06:54.938
<v Guido>Also der hat sich sozusagen angeguckt. Ähm wie Menschen, die alle unglaublich viel und lange im Internet sind.

00:06:55.034 --> 00:07:01.469
<v Guido>Also nicht die Distanten und die weniger Distanzen, sondern alle sehr, sehr technik und äh Internetaffin. Ähm,

00:07:01.530 --> 00:07:07.809
<v Guido>hat die untersucht, ähm, hinsichtlich ihrer Wertemuster, was ist für die wichtig und was ist für die weniger wichtig,

00:07:07.815 --> 00:07:19.677
<v Guido>Und ähm wie schätzen sie auch bestimmte Situationen ein? Und äh die, der kam zu der, der kam zu der interessanten Erkenntnis, dass es ähm die sogenannten Residence gibt,

00:07:19.725 --> 00:07:24.556
<v Guido>und ähm Digital Residence und Digital ähm,

00:07:24.641 --> 00:07:30.968
<v Guido>also es gibt die Einwanderer auf der einen Seite und es gibt die digitalen Bewohner auf der anderen Seite. Und beide ähm.

00:07:31.083 --> 00:07:42.175
<v Guido>Benutzen das Internet wahnsinnig viel, sehen sozusagen, haben aber unterschiedliche Wertemuster. Und während für die einen, das so ist, dass die sagen, ähm also ähm ich ich.

00:07:42.386 --> 00:07:53.214
<v Guido>Gehe nehme auch gerne Zoom-Konferenz, ja, um mit eben mit Leuten zu reden, aber das persönliche Gespräch ist mir schon wichtiger, ähm das war sozusagen die eine Fraktion, es gibt die andere Fraktion, die sagt.

00:07:54.037 --> 00:08:02.720
<v Guido>Ähm äh das Person oder äh im persönlichen Gespräch ist es mir eigentlich egal. Ähm für mich ist sozusagen die Möglichkeit, ähm mich ähm,

00:08:02.756 --> 00:08:10.898
<v Guido>dauerhaft und ständig und ausdifferenziert mit verschiedensten Menschen unterhalten zu können, viel, viel wichtiger. Viel, viel wichtiger, als das am Ende,

00:08:10.923 --> 00:08:20.927
<v Guido>ich das mit bestimmten Leuten sozusagen tue, was ja sagen wir mal dann auch sehr unterschiedliche Bewertungen eine derselben Situation zur Folge hat.

00:08:22.316 --> 00:08:33.054
<v Guido>Und ähm wenn ich zum Beispiel meine Kinder oder auch Menschen aus diesem Digitalumweltum Umfeld frage, wie wichtig ist dir das eigentlich dieses persönliche Gespräch dann

00:08:32.964 --> 00:08:36.034
<v Guido>äh gibt's da auf der einen Seite ähm genau

00:08:35.993 --> 00:08:49.879
<v Guido>diese Ausdifferenzierung, nämlich Leute, die sagen, oh, nichts geht über das persönliche Gespräch und das ist sozusagen nur da kann wahre Kommunikation stattfinden und wahrer Austausch stattfinden und wahre Beziehungs äh Arbeit auch stattfinden und es gibt die Leute, die sagen.

00:08:50.691 --> 00:08:54.254
<v Guido>Eigentlich finde ich sehe ich den Unterschied nicht.

00:08:53.960 --> 00:09:00.773
<v Sok-Yong>Aber das ist doch genauso polar gedacht, wie dieser Widerspruch, über den wir reden wollen, ob es nur das eine oder das andere oder das eine besser oder schlechter ist.

00:09:01.177 --> 00:09:08.657
<v Sok-Yong>Also ähm klar, das persönliche Gespräch per se als besser zu beurteilen. Ich würde sagen, es kommt drauf an mit wem.

00:09:09.715 --> 00:09:13.765
<v Sok-Yong>Und in welchem Kontext und zu welchem Zweck? Ja.

00:09:13.946 --> 00:09:25.092
<v Sok-Yong>Vertrauensbilden, jemanden irgendwie so mal nicht ranholen möchte, weil ich die Person auch sympathisch finde und ich glaube, dass durch die Nähe auch andere Sachen entstehen. Ja klar, dann will ich mit der Person auch nur mal Raum sein, doch ne,

00:09:25.207 --> 00:09:29.978
<v Sok-Yong>andere Sachen wahrnehmen als in so einem Gespräch, wenn's um Fakten und funktionale Aspekte geht,

00:09:30.080 --> 00:09:36.636
<v Sok-Yong>wo all das, was drum herum im Physischen ist, mit Reisetätigkeiten und was auch immer und äh eingegrenztheiten.

00:09:36.792 --> 00:09:41.689
<v Sok-Yong>Zu tun haben, dann kann so 'ne, so 'n, so 'n Call viel schneller und effektiver, effizienter sein.

00:09:41.840 --> 00:09:47.434
<v Sok-Yong>Weiß für meine Bildungarbeit Erfahrung im letzten Jahr, dass wenn du startest in der Gruppe und es geht ja oft um Gruppen.

00:09:47.759 --> 00:09:57.782
<v Sok-Yong>Du willst so ein Gefühl für eine Gruppe haben und du startest in so einem, in so einem Digitalzusammenhang? Es ist ein Riesenunterschied, ob du im Digitalen in der Gruppe startest oder ob der physisch in der Gruppe startest.

00:09:58.335 --> 00:10:10.214
<v Sok-Yong>Sieht auch blende Zusammenhänge gedacht, also da wo ich's hatte, dass ich physisch mit den Leuten stark bin und du siehst, nix, wenn man so 'ne Videokonferenz in Situation hatte, war die mehr und die Form dessen, wie auch die Gruppe miteinander integriert hat.

00:10:10.581 --> 00:10:12.420
<v Sok-Yong>Also so viel.

00:10:12.648 --> 00:10:21.103
<v Sok-Yong>Zusammengekommen sind, wo dann eher die Erfahrung war zu sagen.

00:10:21.253 --> 00:10:31.841
<v Sok-Yong>Irritiert am Anfang von dem, wie du da rübergekommen bist oder von dem, was du da gesagt hast, also da wurde schon so eine Distanz wahrgenommen von Anfang an.

00:10:33.085 --> 00:10:39.454
<v Sok-Yong>Aber was ich nun mal spannender finde, wir leben ja in dieser Welt, wo das eine und das andere gesehen wird.

00:10:40.290 --> 00:10:46.737
<v Sok-Yong>Ich glaube, dass jetzt zumindest das digitale worüber wir reden ja nicht nur diese Frage von Videokonferenzen oder von.

00:10:47.363 --> 00:10:57.590
<v Sok-Yong>Präsentation zeigen ist, in Wirklichkeit ist das ja was, was wir auch so in unseren physischen Räumen teilweise machen würden, also schlechte Powerpoint Präsentation habe ich digital und physisch gesehen, ja? Die sind,

00:10:57.662 --> 00:11:05.936
<v Sok-Yong>egal welche Format sie stattfinden, wie der Vortrag lang war, entlangwierig zu wenig Beteiligungsorientiert und.

00:11:06.862 --> 00:11:14.734
<v Sok-Yong>Wie auch immer zu wenig bezogen auf das ist was mich eigentlich interessiert, dann kann es egal wo sein, dann schalte ich ab und im Zweifel kann ich das.

00:11:14.914 --> 00:11:24.306
<v Sok-Yong>Rechner besser machen, aber die spannende Frage finde ich ist doch, was eigentlich Bildung digital, so wie wir es denn ja eigentlich darstellt. Und da glaube ich, das wird zu kurz gesehen, dass,

00:11:24.325 --> 00:11:32.737
<v Sok-Yong>in physischen Bildungszusammenhängen viel viel Potenzial für Digitalität drinsteckt und Möglichkeiten die und das wäre meine Befürchtung

00:11:32.695 --> 00:11:37.310
<v Sok-Yong>abgewehrt werden, weil das Digitale halt dieses Videokonferenzing ist.

00:11:37.845 --> 00:11:47.573
<v Guido>Also du meinst sozusagen den Einbezug des digitalen in den ganz normalen Präsenzseminaren, ja? Dass das hm.

00:11:47.273 --> 00:11:59.333
<v Sabine>Von digitalen Tools über wir haben vorhin nochmal auch ganz kurz schon mal drüber gesprochen über Learning Managementsysteme bis hin aber auch zu digitalen Einheiten die.

00:12:00.205 --> 00:12:03.383
<v Sabine>In Abwechslung zu einer Präsenzeinheit passieren können.

00:12:04.255 --> 00:12:12.138
<v Guido>Hm, das ist das ist tatsächlich etwas, wo ich sagen würde, ähm da hat uns Corona nicht gerade einen Gefallen getan.

00:12:12.127 --> 00:12:14.584
<v Guido>Weil die die,

00:12:14.590 --> 00:12:25.340
<v Guido>Corona-Zeit äh vor allen Dingen nochmal versucht hat, sehr, sehr stark zu machen und so haben wir es ja auch, äh so war das ja auch unser Erleben. Ähm das ist irgendwie dieses Online-Lernen gibt

00:12:25.317 --> 00:12:27.011
<v Guido>und dann äh machen

00:12:26.819 --> 00:12:44.954
<v Guido>macht man das ausschließlich online, aber wenn wir dann im Seminarraum sind, dann bitte das Handy aus und weglegen und äh dann äh bitte bitte ähm hier mit voller Konzentration äh bei dem Menschen sein, ja? Und äh dass da sozusagen eigentlich das Digitale überhaupt nichts verloren hat. Und äh das Zusammendenken,

00:12:45.057 --> 00:12:51.546
<v Guido>kennen wir eigentlich aus der Vorkorona Zeit schon viel, viel länger aus dem alltäglichen Erleben. Zusammen mit unseren Handys.

00:12:51.967 --> 00:12:58.126
<v Guido>Ähm ne, dann bist du irgendwie auf einer Party und ähm äh ich ihr kennt,

00:12:58.138 --> 00:13:05.865
<v Guido>diese Momente, wo man dann anfängt, sich gegenseitig YouTube-Videos zu zeigen und dann bekommt das so eine Dynamik. Und ähm da gibt's

00:13:05.812 --> 00:13:20.167
<v Guido>auch ganze Formate äh zu. Ja, das ähm man äh irgendwie vorher auch schon so Playlists anlegt, um sich äh gegen gegenseitig sagen wir mal in an so offenen äh Abenden irgendwie gegenseitig Sachen zu zeigen oder so. Ähm und ähm

00:13:20.059 --> 00:13:29.740
<v Guido>gibt's jetzt bestimmt auch wieder Leute, die sagen, wie kann man nur, wenn man schon irgendwie die Möglichkeit hat, sich irgendwie zusammen zu sehen, warum sollte ich mir dann ein Handy vor die Nase halten? Ähm aber man

00:13:29.650 --> 00:13:34.973
<v Guido>kann das aus meiner Sicht viel stärker zusammen denken und das muss man aber auch wollen.

00:13:35.791 --> 00:13:45.003
<v Sok-Yong>Schätzt du das denn ein Sabine als Teilnehmerin von Bildungsveranstaltungen in deine Vergangenheit? Herzlicher mehr Digitales vorstellen können oder gewünscht an der einen oder anderen Stelle.

00:13:45.718 --> 00:13:55.140
<v Sabine>Auf jeden Fall definitiv und zwar sowohl aus der Sicht als Teilnehmerin als auch für die Referentinnen und Referenten, die dann zum Teil.

00:13:55.290 --> 00:14:05.842
<v Sabine>Ergebnisse von Gruppenarbeiten auf USB-Sticks eingesammelt haben und dann auf ihren Rechnern irgendwie äh einzeln hintereinander raufkopiert haben, um das in der Gesamtgruppe zeigen zu können.

00:14:06.425 --> 00:14:19.308
<v Sabine>Aber klar, also nach zwei Wochen Grundlagen äh Seminar des Trainee, das Traineeprogramms, äh der IG Metall, wo du von morgens bis abends fast nichts anderes machst als Meterplan, Karten an irgendeine Wand zu bappen.

00:14:19.693 --> 00:14:25.966
<v Sabine>Wünscht du dir dringend nicht nur eine methodische Abwechslung, die auch äh von mir aus äh in Präsenz passiert hat.

00:14:26.640 --> 00:14:35.419
<v Sabine>Aber du wünschst dir schon auch irgendwie digitale Elemente beziehungsweise einfach einen guten Mix aus beiden, weil das glaube ich total bereichernd sein kann und weil nicht alles in Präsenz,

00:14:35.545 --> 00:14:46.674
<v Sabine>so Sinn ergibt vielleicht sogar manches digital besser aufgehoben ist, genauso wie umgekehrt, manches auch vielleicht besser im Präsenz aufgehoben, so nicht digital, aber ich würde das auch gerne nochmal erweitern, was der Libu gerade gesagt hat.

00:14:46.842 --> 00:14:58.782
<v Sabine>Wir kennen das aus unserem privaten Umfeld, klar, wir haben die Handys, aber ich glaube viele viele Leute, die jetzt zum Beispiel einen Bürojob haben, wie wir, kennen das auch schon aus der Büroarbeit, dass man da sich digitaler äh Unterstützung bedient.

00:14:58.987 --> 00:15:07.898
<v Sabine>Sei es als Wissensspeicher in einem Wiki oder wir haben das sogar auch im privaten Umfeld in so einer Wohngruppe seit fünf Jahren im gemeinschaftlichen Hausprojekt und haben dann.

00:15:08.084 --> 00:15:09.622
<v Sabine>Sammeln wir alles.

00:15:11.383 --> 00:15:21.436
<v Sabine>Greifen kann und äh müssen auch andere digitale Möglichkeiten da, wo es Sinn ergibt, um uns irgendwie zu organisieren. Also es ist ja auch viel, es ist ja.

00:15:22.416 --> 00:15:29.314
<v Sabine>Organisation, da springt ja vieles rein. Also um die Eingangsfrage nochmal aufzugreifen.

00:15:29.573 --> 00:15:41.711
<v Sabine>Ja definitiv, also das äh da passiert zumindest bei uns auf BG Metall Ebene und garantiert, wenn man sich woanders umguckt, auch einfach noch sehr, sehr viel in diesem klassischen Denkmuster. Ich bin jetzt hier im Raum und da habe ich einen Stift und einen Zettel.

00:15:42.114 --> 00:15:43.982
<v Sabine>Mehr brauche ich nicht.

00:15:45.064 --> 00:15:54.276
<v Sabine>Wiederum kann das manchmal auch ganz befreiend sein, wenn man äh in seinem Alltag viel digital unterwegs ist, äh mal nichts anderes zu haben, als einen Stift und Zettel. Also es ist eine.

00:15:55.093 --> 00:16:01.234
<v Sabine>Oder wie wir festgestellt haben, es gibt da nicht nur diese Gegenpole oder schwarz-weiß, das ist immer irgendwie grau.

00:16:02.304 --> 00:16:04.822
<v Sok-Yong>Wir haben das in der Bildungsarbeit immer

00:16:04.804 --> 00:16:18.162
<v Sok-Yong>so kommuniziert untereinander, dass wir den Leuten ja, die zu uns kommen, auch zeitgleich zu den Inhalten, die wir vermitteln auch Arbeitsorganisationshilfen geben, mit denen wir dann zum Beispiel visualisieren, auf Flipchart oder auf Karten oder Wandzeitungen oder wie auch immer,

00:16:18.258 --> 00:16:30.048
<v Sok-Yong>Der Anna, aber wenn die Leute ihren politischen Arbeitsprozessen sind, wo sie sind, dass sie noch hilft, dass sie lernen, die Sachen aufzuschreiben, sich gegenseitig zu zeigen. Ich finde das vom Grundsatz völlig richtig und auch in Ordnung, dass das kommt,

00:16:30.060 --> 00:16:43.117
<v Sok-Yong>Du hast so die Methodenmix auch was total Wichtiges angesprochen, Sabine, es geht auch darum, dass man Abwechslung schafft, dass man nicht immer in der gleichen Routine die gleiche Methode für die für unterschiedliche Fragestellungen und Arbeitszusammenhänge anbringt und das ist natürlich auch herausfordernd,

00:16:43.184 --> 00:16:47.258
<v Sok-Yong>für welchen Arbeitszusammenhang ist, welche Methode vielleicht auch hilfreich und passend.

00:16:47.655 --> 00:16:55.905
<v Sok-Yong>Da glaube ich sind digitale Arbeitshilfen unheimlich bereichernd, weil sie ergänzen, erweitern und auch im Zweifelsfall Sachen schneller und besser machen können.

00:16:56.728 --> 00:17:04.582
<v Sok-Yong>Also irgendein Wiki-Tool oder eine Arbeitsorganisationsplanungstour, wo du dann nicht die Sachen nochmal extra abfotografieren musst, weil du sie so digital ablegen willst.

00:17:05.231 --> 00:17:14.106
<v Sok-Yong>Spricht meiner Ansicht nach nichts dagegen, irgendeine Form eine Cloud-Lösung zu finden, indem man die Sachen trägt und auch das hilft ja, Leute, sich besser zu organisieren, ja?

00:17:14.323 --> 00:17:23.174
<v Sok-Yong>Product Place, was auch immer wie sie heißen. Per se erstmal die Sachen so festzuhalten, dass sie für eine Gruppe greifbar und auch nutzbar wird.

00:17:23.391 --> 00:17:38.167
<v Sok-Yong>Die Arbeit einzelner dann für das gesamte irgendwie voranbringt und hilft. Ich glaube da finde ich, sind auch die Grenzen zwischen dem physischen, digitalen Verstimmen total. Da würde ich nach dem Nutzen gehen. Was hilft und was ist für den Kontext, um den man's macht, auch tatsächlich brauchbar.

00:17:38.570 --> 00:17:47.372
<v Sok-Yong>Gibt immer noch Gremien oder Arbeitszusammenhänge, da gibt's halt keinen PC. So schlicht ist das. Da wird eine Wandzeitung deutlich mehr helfen als irgendein Fanzieht Arbeitstool.

00:17:47.583 --> 00:17:55.352
<v Sok-Yong>Aber da wo es mittlerweile auch zunehmend greift, würde ich immer sagen, dann nutzt auch das, dann nutzt man auch das digitale bei den Sachen, um das entsprechend zu unterstützen.

00:17:55.641 --> 00:18:06.782
<v Sok-Yong>Das würde ich finden, finde ich dann genauso wertvoll und bereichernd das entsprechend mit quer reinzubringen, als wir das bis zu einer gewissen Zeit immer über die Karten, über die Visualisierung, über Mieterplanung gemacht.

00:18:07.545 --> 00:18:10.700
<v Sok-Yong>Eine Wirkungserlebnis mit euch teilen, wegen dieser Handyfrage.

00:18:11.962 --> 00:18:18.800
<v Sok-Yong>Es ist mittlerweile, glaube ich, sieben, acht Jahre her, das ist auch relativ lange her, da war eine Jugendteilnehmerin damals bei mir noch ein Seminar.

00:18:19.005 --> 00:18:25.957
<v Sok-Yong>Mich verrückt gemacht hat, ja? Wirklich verrückt, weil sie zum einen von ihrer Persönlichkeitsstruktur her.

00:18:26.492 --> 00:18:31.924
<v Sok-Yong>Anstrengend war, ja? Ich hatte später schätzen gelernt, weil sie auch immer nachgefragt hat.

00:18:32.393 --> 00:18:42.337
<v Sok-Yong>Ärgerlich, Leute, die nicht einfach das, was du sagst, einfach hinnehmen, sondern die permanent nachfragen, ja? Und dann hat sie noch die Frechheit besessen, permanent mir Handy zu gucken.

00:18:42.596 --> 00:18:53.466
<v Sok-Yong>Kann mir da echt ein bisschen verarscht vor. Zum einen fragt sie mal nach, hört meiner Meinung nach nicht richtig zu, wenn ich was antworte und dann schaut sie noch in ihr Handy. Und die sagt, warum guckst du eigentlich ständig in ein Handy.

00:18:53.773 --> 00:19:00.719
<v Sok-Yong>Dann sagte sie, wenn du was sagst, gucke ich nach, ob das stimmt. Ich will ja wissen, ob du Quatsch erzählst oder nicht.

00:19:02.739 --> 00:19:04.775
<v Sok-Yong>Und in der Sekunde dachte ich mir krass.

00:19:06.386 --> 00:19:16.409
<v Sok-Yong>Eigentlich ist es ganz schön clever. Also von der Person sich nicht irgendwas erzählen zu lassen, sondern selbstständig auf die Idee zu kommen, das kann ich objektiv irgendwo nochmal nachprüfen,

00:19:16.535 --> 00:19:29.623
<v Sok-Yong>dann kann ich sehen erzählt die Person davor mit Quatsch oder erzählt die Sachen die wirklich stimmen oder mich dann entsprechend weiterbringen oder wenn's Widersprüche gibt zwischen jeden, was ich im Handy siehe und dem was der Person sagt, dann frage ich nach, wo er dieser Widerspruch kommt.

00:19:30.663 --> 00:19:40.391
<v Sok-Yong>Es war für mich eine Erweckungserlebnis ab der Sekunde war für mich klar, alles klar, ja? Mindset ändern, das ist keine Störung, das kann eine Bereicherung für den Lehrlernprozess sein.

00:19:40.554 --> 00:19:48.185
<v Guido>Ich habe vor kurz, also ich habe irgendwie vor ein paar Monaten Artikel für die Bundeszentrale für politische Bildung geschrieben

00:19:48.041 --> 00:19:59.043
<v Guido>Der ist allerdings jetzt erst am zweiundzwanzigsten zwoten veröffentlicht worden und befasst sich genau mit dieser Fragestellung, nämlich äh von der Wissensvermittlung zur Produktionsorientierten politischen Bildung. Ähm.

00:19:59.206 --> 00:20:10.478
<v Guido>Und äh ich ich ähm packe das auch nochmal in die Shownotes rein. In diesem Artikel leite ich sozusagen her, dass äh die Teilnehmenden, die zu uns kommen, in die Seminarräume,

00:20:10.569 --> 00:20:20.069
<v Guido>In der Regel ähm dass also digitale Endgeräte und auch sowas wie jetzt ein Smartphone äh

00:20:19.859 --> 00:20:20.598
<v Guido>nicht

00:20:20.394 --> 00:20:37.838
<v Guido>übern VHS-Kurs erlernt haben zu benutzen und auch nicht sich ein Handbuch gekauft haben, um sich das sozusagen darin, um sich darüber schlau zu machen, wie man das benutzt, äh sondern dass das ganz, ganz viel Try and Aroor war und dass das alles aber auf eine Art und Weise passiert ist

00:20:37.766 --> 00:20:52.187
<v Guido>die eben jetzt nicht so angeordnet auf die und die Weise zu funktionieren hat. Das heißt im in der Regel haben wir da im Seminarraum Leute, die bringen auf der einen Seite eine Erfahrung darüber mit, wie äh institutionell gelernt wird

00:20:52.170 --> 00:20:59.909
<v Guido>Und die bringen auf der anderen Seite aber auch eine Erfahrung darüber mit, wie sie sich eigenständig Inhalte aneignen

00:20:59.771 --> 00:21:10.142
<v Guido>Und äh diese Sozialisation, die da im Laufe der letzten zehn Jahre auch zusammen mit dem Handy passiert ist, die muss man sozusagen zusammenbringen, denn das ist auf der einen Seite dieses dieser

00:21:09.987 --> 00:21:16.770
<v Guido>dieser institutionelle Gedanke, ähm dass wie man sich äh in so einer Lernsituation mit anderen zusammen zu verhalten.

00:21:17.240 --> 00:21:23.657
<v Guido>Und auf der anderen Seite äh die sogenannte PLE, die sogenannte Personal Learning Enviament. Und diese.

00:21:23.856 --> 00:21:33.848
<v Guido>PLE, die ist bei jedem irgendwie anders. Und äh im Seminarraum müssen wir aber in der Regel so tun, als sei die bei allen gleich. In der Regel ist die halt so,

00:21:33.873 --> 00:21:44.893
<v Guido>wie der Bildungsreferent das eben auch oder die Bildungsreferentin das eben auch erklären kann oder mit den Leuten dann sozusagen Möglichkeiten anbietet ähm dort zu lernen

00:21:44.767 --> 00:21:53.594
<v Guido>Aber die sind unter Unumständen total kontakt zu dem, wie sie eigentlich gelernt haben, sich Dinge beizubringen. Und jetzt müssten wir es eigentlich in den Seminarräumen hinkriegen.

00:21:54.340 --> 00:22:05.961
<v Guido>Das zusammenzukriegen. Also diese beiden diese beiden Welten und ähm eine möglich mögliche Ansatz ist ähm dass man das äh über sogenannte Produktionsorientierte

00:22:05.889 --> 00:22:11.099
<v Guido>Formate tut. Oder projektorientierte Formate tut. In der man sich selbst

00:22:10.997 --> 00:22:20.358
<v Guido>eine Rolle zuordnen kann, nämlich das, was man gut kann und dann lernt man sozusagen schon mit anderen zusammen in einer Gruppe und jetzt eben nicht alleine äh für sich

00:22:20.179 --> 00:22:27.653
<v Guido>Aber diese Koordination, das ist sozusagen das, was man im Seminarraum mit den anderen zusammen organisiert. Und das findet

00:22:27.558 --> 00:22:35.399
<v Guido>dieser Lernprozess findet, bei den allermeisten Menschen, ob sie, ob sie das für sich so klar reflektieren, weiß ich eigentlich gar nicht. Häufig

00:22:35.382 --> 00:22:44.845
<v Guido>mehr oder weniger auch im Zusammenhang mit digitalen Endgeräten statt. Und insofern ist es schon nochmal interessant, auch ähm.

00:22:44.888 --> 00:22:54.508
<v Guido>Darüber äh nachzudenken, wie könnten wir das eigentlich in den Semi, in den Bildungsprozess sozusagen äh wie könnten wir das da arrangieren, ja? Und

00:22:54.394 --> 00:23:08.803
<v Guido>da bin ich jetzt auch der letzte, der da ähm irgendwie vorschlagen würde, das geht so und so ganz gut. Ähm sondern da ist jetzt ganz, ganz viel Erfahrungsaustausch an angesagt, aber meine Erfahrungen der letzten Jahre, ist da eigentlich ähm dass man äh Gruppen

00:23:08.672 --> 00:23:14.674
<v Guido>zu solchen Lerngruppen formiert, die eben auch coacht und die erzeugen sozusagen ein Produkt

00:23:14.555 --> 00:23:24.740
<v Guido>im Seminarraum und dafür nimmt man sie eigentlich mit und da ähm organisiert man und dann guckt man ähm genau auf diese Prozesse, wie die das machen und empfiehlt und sagt

00:23:24.554 --> 00:23:32.047
<v Guido>guckt doch mal, ob ihr euch das nicht gegenseitig zeigen könnt oder zeig du doch dem mal, wie du das gemacht hast, wo du das eigentlich her hast und so weiter

00:23:31.909 --> 00:23:37.401
<v Guido>Und äh das ist eine Stärke, die wir so im Seminarraum vor allen Dingen aufrecht erhalten

00:23:37.251 --> 00:23:46.847
<v Guido>äh können, dass äh funktioniert aber total gut oder dass überhaupt kein Widerspruch ähm zu äh den digitalen Endgeräten.

00:23:49.335 --> 00:23:52.483
<v Guido>Finde ich. Ja und dann.

00:23:52.466 --> 00:23:57.044
<v Sabine>Äh spannend, also vor allem also digitales Endgerät ist glaube ich äh das.

00:23:57.357 --> 00:24:09.465
<v Sabine>Richtig gutes Stichwort, weil jeder hat ein Handy und jede und jede weiß, wie ein Handy funktioniert und das ist der wahrscheinlich der Einstieg oder die Einstiegs, das Einfallstor äh.

00:24:09.922 --> 00:24:16.694
<v Sabine>Das Handy mit einzubeziehen, mir in den Seminarkontext über Kawut oder was es da alles für Möglichkeiten gibt ähm

00:24:16.538 --> 00:24:25.179
<v Sabine>die ja ganz niedrigschwellig sind und auch Spaß machen und die Leute den Leuten besten Verlust auf mehr machen. Also das ist glaube ich ein total gutes.

00:24:25.684 --> 00:24:29.710
<v Sabine>Einfallstor für die, die noch nicht glauben, dass sie das auch können.

00:24:29.410 --> 00:24:42.467
<v Guido>Und Kahut ist ein gutes Beispiel, um ähm also medienpädagogisch haben wir das, äh, haben die das relativ, haben die Medienpädagogen das relativ früh gedreht und gesagt, na ja, damit man das alles irgendwie kann, muss man es eben auch selbst machen,

00:24:42.551 --> 00:24:45.466
<v Guido>Und ich würde sagen, um sich mit politischen

00:24:45.280 --> 00:24:57.748
<v Guido>ähm Inhalten auseinanderzusetzen, kann dann kann man das genauso gut nutzen, können wir uns das sozusagen aus der Medienpädagogik angucken, äh abgucken und sagen, okay, beschäftigt euch doch bitte mal mit dem Inhalt und erstellt dazu einen Kahut für die anderen.

00:24:58.073 --> 00:25:00.091
<v Sabine>Mhm.

00:24:59.978 --> 00:25:10.349
<v Sok-Yong>Selbstermächtigung sind die Ermittlerische Anteil an so eine Herangehensweise ist enorm, ja? Langsam und aber und verändert nun mal die Prozesse, die wir wie wir sie eingeübt haben.

00:25:10.584 --> 00:25:22.860
<v Sok-Yong>Etwas defizistische These in den Raum stellen, dass das was wir als physische Bildung deklarieren, im Versus der digitalen Bildung eigentlich vertraute Bildung ist, wo die routinisierte Bildung.

00:25:23.179 --> 00:25:29.169
<v Sok-Yong>Das ist ein bisschen abfällig und so ist es nicht gemeint.

00:25:29.675 --> 00:25:34.818
<v Sok-Yong>Nein. Will sagen wie formuliere ich's.

00:25:35.377 --> 00:25:45.875
<v Sok-Yong>Ich habe jetzt letztens nochmal mit der Kollegin darüber reflektiert, wie viel Lernerfahrung eigentlich für einen selber, der in dem Bereich schon lange aktiv war, in diesem letzten Jahr passiert ist. Wie viel wir gelernt haben, also ich zumindest

00:25:45.743 --> 00:25:56.601
<v Sok-Yong>sei es über Zoomitaface, sei es über politische Kommunikation, Interaktion, Öffentlichkeitswirksamkeit, Arbeitsprozesse organisieren, strukturieren. Das war der Wahnsinn. Ich habe in diesem letzten Jahr.

00:25:56.782 --> 00:26:01.769
<v Sok-Yong>Ich glaube, das geht vielen anderen Kolleginnen und Kollegen draußen auch so mehr gelernt.

00:26:01.985 --> 00:26:11.011
<v Sok-Yong>Als in den letzten, in den, in den zehn Jahren davor, ich will nicht sagen, insgesamt mehr, aber auf jeden Fall war das ein Jahr eine Steinwernkurve. Das sagen wir ja oft auf, ne, das wird mir reden oft gesagt.

00:26:11.828 --> 00:26:19.591
<v Sok-Yong>Sich selber mal wieder in diesen Lernprozess zu begeben und zu sagen, ich bin nicht der, der Sachen vermittelt, sondern ich lerne gerade ganz viel.

00:26:19.838 --> 00:26:23.113
<v Sok-Yong>Bin wieder in dieser Rolle drin, dass ich jetzt feststelle, ob's alles klar.

00:26:23.378 --> 00:26:35.468
<v Sok-Yong>Muss jetzt mal ganz, ne? Ich muss jetzt tatsächlich mit Wasser kochen, wenn ich mit anderen zusammenarbeite, weil ich nicht weiß, ob ich der bin, der am meisten weiß, sondern offen für Leute sein, die sagen, hast du mal das probiert oder warum machst du das denn so? Es geht doch so viel besser.

00:26:36.303 --> 00:26:44.956
<v Sok-Yong>Gleichzeitig Erfahrung zu machen, das ist cool. Und wenn man dann untereinander sich kennenlernt und dann in dem Zusammenhang miteinander die Sachen gestaltet, kommt man selber auch voran.

00:26:45.167 --> 00:26:53.507
<v Sok-Yong>Ja, ich glaube, das ist ein Prozess, den man super übertragen kann auf die Lernprozesse, die wir an und für sich auch haben. Sei es Digitalbild auch für sich zu sagen.

00:26:53.693 --> 00:27:07.670
<v Sok-Yong>Gibt unglaublich viel zu lernen und uns in Bereiche zu begeben, wo wir nicht das, was wir sonst immer in Vortragsform so schon auch bereit machen, sondern überlegen, wie wir uns alle in diese Situation nochmal reinbegeben können, um Sachen zu erschließen und zu eröffnen, die auch wirkliche.

00:27:07.857 --> 00:27:13.090
<v Sok-Yong>Handlungsfortschritte und solche Empowerment-Fortschritte mit sich bringen zu sagen, ich habe jetzt was gekonnt an der Stelle.

00:27:15.122 --> 00:27:17.567
<v Sok-Yong>Routinisierung war, ja, in der

00:27:17.447 --> 00:27:31.123
<v Sok-Yong>eine Form von das haben wir jetzt, ne, als Ablauf und dann wird das ABCD entsprechend gemacht und am Ende, dann haben wir die taktischen Kurven gedreht. Das nimmt überhaupt keine Rücksicht auf individuelle, diese Personal Learning Enviroments und auf die ständigen Leute lernen, ja? Ich glaub.

00:27:33.564 --> 00:27:47.702
<v Sabine>Das wollte ich gerade aufgreifen. Also äh da müsste sich ja an an Routinen und so festgefahrenen Strukturen schon auch ein bisschen was ändern, äh damit das mehr Einzug in den Seminarraum hält, ob jetzt in den Prävenz oder digitalen Seminarraum

00:27:47.619 --> 00:27:55.232
<v Sabine>auch wenn ich da nochmal zurückdenke an meine Seminare, Seminarerfahrung, äh die da wirklich sehr unterschiedlicher Natur ist und,

00:27:55.250 --> 00:28:10.237
<v Sabine>da wirklich sich zwei Extreme gegenüberstehen, nämlich das ganz klassische Seminar mit dem Input von vorne, dem Frontalunterricht nicht zu einhundert Prozent frontal, aber immer diese Abwechslung zwischen, es gibt wieder einen Input, dann gibt's wieder eine Gruppenarbeit, dann gibt's wieder einen Input und dann gibt's wieder eine Gruppenarbeit.

00:28:10.387 --> 00:28:15.507
<v Sabine>Versus, einem Seminar, was ich hatte, eine Woche lang, wo das wirklich auch, wie es gerade beschrieben hat

00:28:15.369 --> 00:28:24.616
<v Sabine>ein bisschen aufgelöst wurde, dass der Referent oder die Referentin auch mal im Teilnehmerinnenkreis saß oder sich zumindest nicht wie die klassische Referentin oder,

00:28:24.641 --> 00:28:32.026
<v Sabine>der klassische Reparent vorne hingestellt hat, sondern diese ganze Struktur einfach aufgelöst wurde und will ganz viel im Gespräch waren und gar nicht so dieses.

00:28:32.507 --> 00:28:42.313
<v Sabine>Vorne nach hinten durchreichend hatten, sondern einfach im Gespräch waren und das hat total viel dieses Seminar hat mir viel mehr gebracht inhaltlich und da ist viel mehr hängengeblieben.

00:28:42.638 --> 00:28:50.113
<v Sabine>Ähm als äh bei den anderen, die ich in dieser alten oder alten, ich, in dieser bewährten Struktur erlebt habe,

00:28:50.197 --> 00:28:57.985
<v Sabine>Ich hab das selber auch mal erlebt, ich hab eine Zeit lang geflüchtet, Deutschunterricht gegeben und dann hab ich mal eine Unterrichtsstunde gesagt, okay, jetzt tauschen die Rollen und ihr

00:28:57.883 --> 00:29:07.791
<v Sabine>bringt mir eure Sprache bei und ich setze mich ins äh Klassenzimmer und ihr geht nach vorne und das war die lustigste Unterrichtsstunde, die wir glaube ich hatten. Das hat allen unglaublich viel Spaß gemacht und äh

00:29:07.708 --> 00:29:13.933
<v Sabine>hat auch einfach für eine gute Atmosphäre gesorgt und das ist ja auch total wichtig beim Lernen. Vollkommen nehmen, also oder.

00:29:14.077 --> 00:29:23.992
<v Sabine>Nicht vollkommen nebensächlich, aber ich würde sagen, es ist auch fast erstmal egal, welches digitale Instrument du irgendwie noch mit anwendest, wenn die Atmosphäre gut ist und alle gemeinsam eine Erfahrung machen wollen.

00:29:24.142 --> 00:29:28.739
<v Sabine>Ist das schon die Grundvoraussetzung dafür, dass es etwas gut angenommen wird.

00:29:28.439 --> 00:29:29.063
<v Guido>Ja.

00:29:29.178 --> 00:29:44.164
<v Guido>Wir wir haben im Zusammenhang mit diesen ganzen Online-Seminar Dingsbums eine Schulung entwickelt erst vor Hauptamtliche aber wir machen das mittlerweile auch mit Ehrenamtlichen zusammen ähm die heißt irgendwie Online-Seminare gestalten und moderieren

00:29:44.045 --> 00:29:50.564
<v Guido>der der Sockion war da äh glaube ich auch äh dran beteiligt und hat das auch schon irgendwie selbst mal durchgeführt. Und da gibt es

00:29:50.486 --> 00:30:00.070
<v Guido>einen interessanten Teil in diesem Seminar, ist ein ganz, ganz wesentlicher Bestandteil. Es gibt äh in insgesamt drei Module und im dritten Modul müssen die Teilnehmenden selbst,

00:30:00.179 --> 00:30:03.213
<v Guido>ein kleines Online-Seminar geben,

00:30:03.304 --> 00:30:14.715
<v Guido>Also, ne, so zehn Minuten, dann bekommt man sozusagen Feedback von den anderen. Und die ersten beiden Module sind eigentlich dafür da, um die darauf vorzubereiten und dann äh erfangen die anders auch zu entwickeln im Laufe dieser äh dieser Modulreihe.

00:30:15.646 --> 00:30:25.423
<v Guido>Ich bin jetzt gerade im, in diesem dritten Modul gerade wieder, deswegen muss ich auch um vierzehn Uhr äh da wieder rein und äh gerade sind die Leute alle dabei und stellen ihre

00:30:25.249 --> 00:30:32.628
<v Guido>erstellten ähm Seminar Konzepte vor. Und das ist ziemlich interessant, weil bis dahin war eigentlich alles klar

00:30:32.598 --> 00:30:39.340
<v Guido>Also bis zum Modul zwei ist alles klar und du denkst, das haben die verstanden. Und das denken die auch selbst. Und dann,

00:30:39.340 --> 00:30:47.188
<v Guido>kommen die im Modul drei und sind selbst der Host und müssen selbst sagen wir mal ähm äh irgendwie das mit den Bildschirmen hinkriegen und so weiter,

00:30:47.278 --> 00:30:50.829
<v Guido>und ähm da geht's gar nicht dadrum, dass man das lernt.

00:30:51.617 --> 00:30:59.200
<v Guido>Was man eigentlich geplant hat in diesem Modul, den Kolleginnen und Kollegen beizubringen, sondern dass man das lernt, woran man eigentlich nicht gedacht hat.

00:30:59.464 --> 00:31:07.252
<v Guido>Äh nämlich ähm äh dass man sich nochmal irgendwie genau anguckt wofür braucht man eigentlich welche Einstellung bei den Breakout Rooms,

00:31:07.330 --> 00:31:11.152
<v Guido>Oder was genau ähm

00:31:11.056 --> 00:31:18.501
<v Guido>kann eigentlich welches Tool und wie muss ich die Aufgabe stellen und in welcher Reihenfolge muss ich die Aufgabe stellen? Das sind unter Umständen Dinge,

00:31:18.627 --> 00:31:26.421
<v Guido>ähm hat man äh gar nicht bewusst, den Kolleginnen so beigebracht und deswegen lag das äh letztendlich auch gar nicht irgendwie so im Portfolio drin

00:31:26.289 --> 00:31:31.246
<v Guido>Aber erst durch diese Selbsterfahrung und das ich sag das mal so, dieses Scheitern.

00:31:31.943 --> 00:31:46.491
<v Guido>Ähm setzen sozusagen Lernprozesse ein und zwar nicht nur bei den Kollegen, sondern ja auch bei einem selbst, also bei mir jetzt als Referent, die ich mir selbst vorher überhaupt nicht so klar gemacht hatte, dass das sozusagen eigentlich wichtig gewesen wäre, den Leuten zu sagen

00:31:46.395 --> 00:31:55.030
<v Guido>Und ähm an dem Punkt äh wird mir immer nochmal die Stärke klar, die das eigentlich hat, wenn man äh sagen wir mal so Projek

00:31:54.928 --> 00:32:03.809
<v Guido>im Seminarraum mit dem Kollegen arbeitet und die dann letztendlich auch ihre Projekte vorstellen und man diese vielen kleinen Stolpersteine mitnimmt

00:32:03.689 --> 00:32:17.035
<v Guido>und daraus letztendlich ähm so eine Lernerfahrung macht, wie der Sockjung sie gerade von der Kollegin geschildert hat, die offensichtlich auf ihrem Handy rumgedaddelt hat. Dass das so Erweckungsmomente waren und dass das sozusagen auch diese diese Selbstbetroffenheit ist.

00:32:17.300 --> 00:32:21.374
<v Guido>Sozusagen überhaupt erst eine Lernerfahrung ermöglicht, ja?

00:32:22.083 --> 00:32:27.058
<v Sok-Yong>Ich glaube, dass vieles von dem, was wir diskutieren, klassische, pädagogische Fragestellungen sind,

00:32:27.167 --> 00:32:45.368
<v Sok-Yong>unabhängig vom digitalen oder nicht und nur mal der Hinweis, Sabine total wichtig, dass du auch Seminarerfahrungen mit äh Referentinnen, Referenten hattest, die das wunderbar hinbekommen haben, untikeltechnische Hilfsmittel, sagen wir mal, sich eine eine so eine Seminarsituation zu erzeugen, wo die Lernoffenheit und auch der der

00:32:45.200 --> 00:32:50.446
<v Sok-Yong>gemeinsame Weg, den man da beschreitet, nochmal ganz anders eingeführt wurde. Ich glaube nicht, dass das

00:32:50.374 --> 00:32:55.806
<v Sok-Yong>das ist, was diesen draus macht und das würde ich deswegen auch nochmal stark machen wollen an der Stelle, dass das, was wir,

00:32:55.914 --> 00:33:00.583
<v Sok-Yong>Auf der einen oder auf der anderen Seite sehen diese technischen Hürden oder entsprechenden,

00:33:00.631 --> 00:33:11.285
<v Sok-Yong>Vehikel, die es da gibt, eher methodische Fragestellungen sind mit einem neuen methodischen Setup, wenn man so will, wieder Fragen, alte Fragen neu aufgeworfen werden,

00:33:11.328 --> 00:33:13.112
<v Sok-Yong>ja? Ähm.

00:33:14.158 --> 00:33:25.508
<v Sok-Yong>Aber so so ein bisschen würde ich auch nochmal drauf drauf hinkommen wollen, was eigentlich unsere Bildungsziele sind und was eigentlich auch da immer so für mich zumindest impliziter Widerspruch gesehen wird.

00:33:25.851 --> 00:33:34.961
<v Sok-Yong>Was oft auch in unseren Kreisen zumindest Thema ist und da bin ich auch schon recht nachdenklich ist, wie man Haltungsfragen eigentlich im digitalen Raum kommuniziert.

00:33:35.063 --> 00:33:42.893
<v Sok-Yong>Also, was heißt, wenn man ehrlich ist, also ich glaube, ähm, heißt der Mustafa, allerdings Elmar Falani, ne, hat einen Podcast mal geschrieben, das ist.

00:33:43.067 --> 00:33:50.632
<v Sok-Yong>Podcast geschrieben, das ist auch witzig. Podcast gesagt, dass es drei verschiedene Bildungs äh äh.

00:33:50.867 --> 00:33:57.777
<v Sok-Yong>Ziele eigentlich gibt. Das eine ist die Nicht-Ziele. Ich glaube, drei verschiedene Bildungsbegriffe eigentlich, die immer durcheinander geschmissen werden.

00:33:58.739 --> 00:34:07.518
<v Sok-Yong>Das eine ist die das äh äh die das äh Wissens oder Handlungsaneignung, also das was wir klassisch als Lernen begreifen würden.

00:34:07.843 --> 00:34:14.735
<v Sok-Yong>Um lernt, um was besser zu können am Ende des Tages. Ähm das andere ist Bildung als Status.

00:34:14.885 --> 00:34:23.412
<v Sok-Yong>Also dass man damit Qualifikation, Abschlüsse, soziale Distinktionen, Abgrenzungen eigentlich machen kann. Das wird auch als Bildung begriffen,

00:34:23.539 --> 00:34:30.190
<v Sok-Yong>das dritte sind Haltungsfragen, ja? Also wie man auf die Welt blickt.

00:34:31.338 --> 00:34:33.838
<v Sok-Yong>So, nicht nebenbei noch Sachen gucken.

00:34:33.562 --> 00:34:39.775
<v Guido>Doch ich musste unbedingt diesen Link generieren schon mal, damit ich den gleich nicht für die äh für die Dings vergesse, für die Shownotes.

00:34:39.931 --> 00:34:51.108
<v Sok-Yong>Genau und dann Haltungsfragen und ich glaube unsere Bildungsarbeit in vielen Bereichen und das bringen wir auch oft durcheinander, ja? Als innerhalb der gewerkschaftlichen Bildung. Wir wollen ganz viele Haltungsfragen eigentlich thematisieren

00:34:51.084 --> 00:34:51.901
<v Sok-Yong>ja

00:34:51.787 --> 00:35:03.312
<v Sok-Yong>den Leuten noch das Gefühl geben, wenn sie zu uns in den Häusern kommen, das ist Gewerkschaft. Und darum ist es auch so schwer zu simulieren Digitalen, da bin ich auch voll bei den Kolleginnen und Kollegen, die sagen, das kriegen wir digital nicht hin.

00:35:03.517 --> 00:35:09.561
<v Sok-Yong>Klammer auf, wir müssten uns ganz schön anstrengen, das auch Digital hinzukriegen, Klammer zu, würde ich dazu sagen, ja?

00:35:09.646 --> 00:35:17.331
<v Sok-Yong>Für uns unsere Räume und die Kultur, die wir da etabliert haben, einfach ganz viel von den Lehrenden auch wegnimmt, also wegnimmt im Sinne von

00:35:17.241 --> 00:35:29.223
<v Sok-Yong>Leute lernen an sich schon durch die Begegnung, die wir organisieren dort und zwar nicht nur die Referenten im Seminarraum, sondern vom Empfang über Küche, alles drum und drum herum, deswegen sind diese Häuser auch so so relevant, ja? Weil die an und für sich schon,

00:35:29.260 --> 00:35:37.576
<v Sok-Yong>Eigenleistung erbringen in dem Zusammenhang, dass sich jeder dort duzt, dass es das kollegiale Miteinander gibt, dass man da miteinander scherzt und sich.

00:35:37.720 --> 00:35:40.466
<v Sok-Yong>Aufgehoben fühlt, all solche Sachen, ja?

00:35:41.091 --> 00:35:51.355
<v Sok-Yong>Gibt's diese Statusfragen, das spielt für unseren Contest glaube ich tendenziell weniger eine Rolle, aber dann gibt's noch diese Frage der Wissensvermittlung und des operativen.

00:35:51.487 --> 00:36:07.537
<v Sok-Yong>Dazulernt, wie man das hinbekommt und ich finde die beiden Sachen, da muss man schon immer gucken, wie man die besser hinkriegt. All das, was wir technisch diskutieren über auch die Hilfsmittel wie Learning Managementsystem oder so was, sind auch Sachen, die teils auch des Haltungs, des Soziale, des Miteinanders mit sich bringen

00:36:07.363 --> 00:36:12.278
<v Sok-Yong>Aber wo ich glaube, wo wir bei dem, wie macht man's eigentlich, ins Doing, wie wie komme ich ins Doing rein, ja?

00:36:12.441 --> 00:36:22.343
<v Sok-Yong>Was nochmal enorm unterstützen kann, wenn das was wir oft, glaube ich, auch dann eher vernachlässigen, dass ein Mensch, der zu uns kommt, am Ende der Woche tatsächlich auch,

00:36:27.103 --> 00:36:33.767
<v Sok-Yong>und ich habe da können wir auf jeden Fall im physischen, aus dem digitalen Werkzeugnähung das tatsächlich besser zu machen.

00:36:34.128 --> 00:36:37.372
<v Guido>Ja oder dass wir mit der Handlungsorientierung.

00:36:37.553 --> 00:36:44.342
<v Guido>Eher etwas meinen, was sich auf das nach dem Seminar bezieht als auf das im Seminar.

00:36:44.703 --> 00:36:56.000
<v Guido>Und da ist sozusagen ähm das Handeln im Seminar bezieht sich eigentlich eher darauf, dass man ähm irgendein Arbeitsblatt bearbeitet oder so, aber man ist nicht an den, an den,

00:36:56.019 --> 00:37:09.743
<v Guido>häufig, ne, dass ähm nicht an den echten Themen, sagen wir mal, dran, die sozusagen ähm gerade im Betrieb sozusagen bearbeitet werden müssen, ne. Das ist auch immer schwer, ja? Mhm.

00:37:10.951 --> 00:37:18.961
<v Sabine>Das ist doch aber auch eine Riesenchance von online, dass man gerade diesen Bezug dann hin in die Praxis, die Wirksamkeitsprüfung ähm.

00:37:19.334 --> 00:37:31.478
<v Sabine>In den digitalen Bereich übertragen könnte, nach einem fünfzehntägigen äh Präsenzseminar, also genau da müsste man ja eigentlich ansetzen, genauso wie vorher auch, also wenn man jetzt über eine sinnvolle Verzahnung dieser beiden Möglichkeiten nachdenkt.

00:37:31.803 --> 00:37:38.905
<v Sabine>Ähm vorher Lust drauf machen, äh über ein kleines Onlineformat dann die Leute in die Präsenz äh.

00:37:39.134 --> 00:37:51.392
<v Sabine>Seminare holen und von da wieder zurück in online und dort eben weiter das Angebot machen mit ihnen zu arbeiten, zu gucken wie bekommt ihr das, was ihr jetzt hier mitgenommen habt, wirklich umgesetzt in der Praxis und äh.

00:37:51.584 --> 00:37:56.427
<v Sabine>Also da sehe ich eine Riesenchance. Ich würde aber auch gerne nochmal zurückkommen auf das, was du gesagt hast, Sock Jung.

00:37:56.674 --> 00:38:03.596
<v Sabine>Dass du da auch volles Verständnis hast für die Kolleginnen und Kollegen, die sagen Haltungsfragen, diskutieren in einem Onlineformat, sehe ich eher nicht.

00:38:04.762 --> 00:38:12.910
<v Sabine>Ich habe da auch erstmal Verständnis für das das Skepsis herrscht, bin aber immer der Meinung, bevor wir es nicht ausprobiert haben, können wir es auch nicht sicher sagen, dass es nicht funktioniert und ich.

00:38:14.431 --> 00:38:26.515
<v Sabine>Ich bin absolute Verfechterin davon, es muss mal irgendwer machen und anfangen und dann kann man immer noch sagen, hat wirklich gar nicht funktioniert und fanden auch alle Teilnehmerinnen doof und es ist überhaupt nicht das rübergekommen, was man rüberbringen wollten.

00:38:26.888 --> 00:38:33.515
<v Sabine>Aber bevor man's nicht gemacht hat, kann man finde ich dazu keine definitive Aussage treffen. Außer oh ich habe da irgendwie meine Bedenken.

00:38:33.810 --> 00:38:42.295
<v Sabine>Deswegen würde ich mich sehr freuen, wenn bei uns jemand so mutig wäre und das mal versuchen würde. Weil vielleicht ist es auch so eine Typenfrage, ja? Also vielleicht ist das auch für manche Leute.

00:38:42.824 --> 00:38:47.306
<v Sabine>Äh ist es möglich, also als Teilnehmende aus ihrer Sicht da was mitzunehmen. Vielleicht.

00:38:47.961 --> 00:39:01.368
<v Sabine>Gibt's auch die Leute, vielleicht kriegen wir jetzt auch mehr die Leute, die sagen, ich muss da gar nicht, so wie du vorhin gesagt hast, geht und das gibt diese verschiedenen Typen. Vielleicht gibt es da auch die Leute, die sagen, ich muss mich tatsächlich nicht zwei Wochen in so einem Seminarraum setzen. Ich finde das gut, wenn ich das online machen kann.

00:39:03.597 --> 00:39:08.500
<v Sok-Yong>Ich glaub auch die Kultur unserer Onlineseminare da ist vieles Gewerkschaftliches schon drinnen

00:39:08.440 --> 00:39:15.813
<v Sok-Yong>Ja? Ich nehme zumindest wahr oder höre von diversen Universitätsvorlesungen oder anderen ähm Veranstaltungen, wo

00:39:15.681 --> 00:39:22.327
<v Sok-Yong>wie auch immer da lügen, ja oder physischen, dieses frontal Beschallen keine Möglichkeit irgendwie sich

00:39:22.255 --> 00:39:26.233
<v Sok-Yong>einzubringen, dass das genauso abteurnd ist, bloß.

00:39:26.654 --> 00:39:37.620
<v Sok-Yong>Digital noch viel stärker aufstößt und dass unsere Seminare zumindest vor allen Dingen von uns weiß, oft auch genau die Charakter haben, dass dort einladend, integrativ, jedem Raum gegeben wird

00:39:37.422 --> 00:39:42.758
<v Sok-Yong>positiv voneinander Bezug genommen wird, das merkt man dann schon. Also so gesehen passiert es glaube ich auch

00:39:42.584 --> 00:39:50.912
<v Sok-Yong>trotzdem ist es ja die die Seminarerfahrung, möchtest du mal nennen, eine vierundzwanzig Stunden Erfahrung über einen gewissen Zeitraum? Und das ist digital, sage ich mal schwierig

00:39:50.882 --> 00:39:58.718
<v Sok-Yong>ja diese Brücken herzustellen. Ja, tatsächlich diese ominöse Kneipe oder dieses abends oder dieses zwischendrin oder sowas

00:39:58.538 --> 00:40:12.521
<v Sok-Yong>Das sind das ist äh da gibt es gewisse, äh sagen wir mal physikalische Grenzen, an denen wie das gebunden ist. Und manche wollen das und brauchen das und haben das gerne. Und für manche ist es auch gut, wenn sie das dann ein Päckchen bekommen, dann über den Tag verstreut, aber da sind wir wieder bei den

00:40:12.377 --> 00:40:15.453
<v Sok-Yong>unterschiedlichen persönlichen Präferenzen.

00:40:16.535 --> 00:40:21.250
<v Guido>Ja. Sehe ich genauso.

00:40:21.000 --> 00:40:28.715
<v Sok-Yong>Aber trotzdem, diese Haltung, wie, wie, wie, wie, wie zünde ich bei jemandem Feuer an? Also wir, also.

00:40:29.022 --> 00:40:36.112
<v Sok-Yong>Auch, ne? Ich hab ja durchaus lange im Bildungsbetrieb gearbeitet und es war in der Woche vielleicht auch noch so zwei, drei Highlights in Seminar, wo ich

00:40:36.095 --> 00:40:43.726
<v Sok-Yong>Wenn man die Gelegenheit hatte über einen Beitrag oder über irgendeine Interaktion bei jedem echt was anzuzünden, also wo ich gemerkt hab, alles klar, da kommt was

00:40:43.648 --> 00:40:53.941
<v Sok-Yong>ist was passiert in der Sekunde oder in der Interaktion oder in Gruppenzusammenhängen, dass Leute miteinander geredet haben und nicht nur sich selbst bestärkt, stärkt oder gestricht haben, sondern dass da was passiert ist an der Stelle,

00:40:53.966 --> 00:41:08.754
<v Sok-Yong>ja? Und was du ja schon angesprochen hast, Sabine, was ja auch teilweise genau schon gemacht wird, über Blended Learning, also die die Kombination, digital, äh, physisch und auch viele Seminarreihen, also Leute über Zeitraum begleiten. Ich glaube, da sind wir schon auf einem guten Weg, genau das

00:41:08.532 --> 00:41:14.072
<v Sok-Yong>zu machen, dass die Leute tatsächlich als Lärmbegleiter oder als Projektbegleiter, wie auch immer man das

00:41:13.886 --> 00:41:22.298
<v Sok-Yong>definieren möchte, dann auch nur einen Zeitraum mitbekommen und dort auch tatsächlich Prozesse unterstützen und dann auch genauso was auslösen.

00:41:22.623 --> 00:41:30.320
<v Guido>Blended Learning ist äh wo wir gerade dabei sind äh genauso ein blöder Begriff äh

00:41:30.122 --> 00:41:48.768
<v Guido>ähm weil der sozusagen so tut, als würden wir entweder äh im Seminarraum sitzen und äh dann hat das Digitale dabei auch nix verloren und dann gibt es diese Orte äh und dann gibt es diese Zeiten, wo wir ähm äh etwas mit dem digitalen Endgerät machen. Und das ist dann sozusagen diese Abwechslung dazwischen

00:41:48.570 --> 00:41:51.791
<v Guido>würden wir dann blended nennen und ähm,

00:41:51.875 --> 00:42:03.647
<v Guido>Eigentlich äh ist das einzig, das eigentliche blendet da dran, dass äh eine findet in Präsenz statt und das andere findet ausschließlich online statt. Aber aus meiner Sicht

00:42:03.563 --> 00:42:11.512
<v Guido>ähm würde das so ein wenig diesen Widerspruch auflösen, dass man auch in Präsenz ähm etwas digital macht. Also

00:42:11.477 --> 00:42:16.079
<v Guido>ne? Und damit meine ich nicht den Beamer einschalten.

00:42:16.831 --> 00:42:19.294
<v Sabine>Das könnte ein Anfang sein. Kein Beamer.

00:42:18.994 --> 00:42:23.861
<v Guido>Ja, ja. Ähm aber also.

00:42:24.204 --> 00:42:36.468
<v Guido>Ich würde auch mal sagen, dass Digitale hat auch einen relativ schlechten Stand. Ähm auch das ist mir jetzt bei dieser Fortbildung äh mit den ehrenamtlichen Kollegen nochmal klar geworden ähm wenn du.

00:42:36.751 --> 00:42:48.510
<v Guido>Im Präsenzbereich äh sagen wir mal nicht besonders gut zeichnen kannst, dann kannst du trotzdem wahnsinnig guter äh Bildungsreferent oder Bildungsreferentin sein, weil du äh eventuell nochmal ganz andere Fähigkeiten hast.

00:42:48.799 --> 00:42:59.705
<v Guido>Online ist das aber so, wenn du das mit der Technik nicht hinkriegst, dann kannst du einfach kein guter Bildungsreferent werden, weil das sozusagen die die Technik äh ist sozusagen,

00:42:59.814 --> 00:43:09.897
<v Guido>äh das Vihike, über das du sozusagen ähm ähm dich als Bildungsreferent letztendlich auch mit vielen Möglichkeiten ausstatten kannst

00:43:09.789 --> 00:43:12.552
<v Guido>Und das ist schon ein großes Problem, finde ich.

00:43:14.668 --> 00:43:18.075
<v Sok-Yong>Also Technikschulung, doch man sich dr.

00:43:17.775 --> 00:43:25.040
<v Guido>Ja aber ne, ich kann auch gut verstehen, dass die Kollegen sagen, Entschuldigung, aber äh dann äh das, das ist nicht meins, ja,

00:43:25.130 --> 00:43:38.361
<v Guido>wenn wenn das sozusagen die Möglichkeit ist, um ein gutes Online-Seminar hinzukriegen, dann würde ich sagen, ähm möchte ich an meiner Rolle als ein guter Bildungsreferent eben nicht rütteln und dann mache ich halt nur Präsenz.

00:43:38.596 --> 00:43:39.563
<v Guido>Und

00:43:39.401 --> 00:43:55.067
<v Guido>ich finde, dass es durchaus nachvollziehbar. Ich meine, das ist überhaupt nicht respektierlich. Ganz, ganz, ganz, ganz im Gegenteil. Das ist sehr, sehr nachvollziehbar zu sagen, Entschuldigung, ich weiß, dass ich ein guter Bildungsreferent bin. Und wenn das sozusagen die notwendige Voraussetzung online ist, dann nehme ich die Hürde halt, dann nehme ich die Hürde halt nicht.

00:43:55.728 --> 00:43:58.258
<v Guido>Das macht mich aber nicht zu einem schlechten Bildungsreferenten.

00:43:58.679 --> 00:44:09.855
<v Sabine>Ich finde das auch absolut nachvollziehbar und würde es genau da eben als unsere Aufgabe sehen, zu gucken, wie man diese Ängste oder Vorbehalte oder Hürden abbauen kann und glaube, dass man da, also ich.

00:44:10.510 --> 00:44:19.866
<v Sabine>Sehe das auch so, dass die digitale Bildung oder Bildung digital oder das, was die Leute darunter verstehen, zum Teil einen schlechten Ruf hat und deswegen wäre vielleicht ein Ansatz,

00:44:19.993 --> 00:44:21.392
<v Sabine>eben nicht als.

00:44:21.681 --> 00:44:31.969
<v Sabine>Überall als digitale Bildung so zu bezeichnen, sondern eher irgendwie zu gucken, wie kann man den nutzen über die Bildung hinaus auch den Leuten ähm schmackhaft machen,

00:44:32.101 --> 00:44:40.754
<v Sabine>weil das ja Dinge sind, über die wir hier reden, eben jetzt zum Beispiel Tools, Arbeitsorganisations ähm Unterstützungen

00:44:40.658 --> 00:44:46.228
<v Sabine>die man entweder im Arbeitsalltag, wenn ich jetzt an ehrenamtliche Referentinnen denke, die ja nicht nur im Seminarraum stehen

00:44:46.090 --> 00:44:54.689
<v Sabine>man da noch gut anwenden und nutzen kann, als aber auch im privaten Bereich. Also wir haben Karut auch auf dem fünfundsechzigsten Geburtstag meines Vaters genutzt und es war ein riesen

00:44:54.635 --> 00:45:04.153
<v Sabine>äh riesen Kassenschlager und alle fanden's großartig. Also wenn man das irgendwie weiterdenkt und nicht nur darauf fokussiert, digitale Bildung einsetzt im Seminarraum, sondern.

00:45:04.604 --> 00:45:11.460
<v Sabine>Eher digitale Werkzeuge für für alles, ja? Also für alles ist jetzt ein bisschen weit gefasst, aber.

00:45:11.641 --> 00:45:20.245
<v Sabine>Über den Seminarraum hinaus. Wir geben euch da irgendwie was an die Hand, dann kann man da vielleicht auch nochmal ein bisschen mehr Akzeptanz schaffen und diesen schlechten Ruf ein bisschen auflösen.

00:45:20.709 --> 00:45:36.103
<v Sok-Yong>Du sprichst ja diese Sachen an, wo es darum geht, dass das digitale eigentlich unsere Welt mittlerweile ziemlich durchkreuzt hat. Es gibt immer Leute, die sich da erfolgreich wehren, ist auch völlig legitim, weil äh da ja auch äh Pluralität und äh Freiheits äh Werte zählen, aber

00:45:35.911 --> 00:45:41.944
<v Sok-Yong>Tatsächlich, also so der Slogan mit dem YouTube äh aufgeschlagen hat, äh Broadcast Yourself äh

00:45:41.788 --> 00:45:52.508
<v Sok-Yong>und was wovon Tiktak äh Tick Tick Tag. Tick Tag äh ihr lebt oder alle anderen Formate, wo es darum geht, sich dann tatsächlich zu präsentieren. Spielt ja auch einen Einfluss eine Rolle, in dem wie wir

00:45:52.364 --> 00:45:55.338
<v Sok-Yong>uns wahrnehmen, gegenseitig

00:45:55.309 --> 00:46:04.899
<v Sok-Yong>Und das ist ja auch ein großer Unterschied zu dem, wie klassische Bildung verstanden wird. Das eine in geschlossenen Räumen stattfindet und das andere in der großen, weiten Welpes Internets,

00:46:04.929 --> 00:46:12.657
<v Sok-Yong>Und das ist finde ich so schon ein Paradigmenwechsel, ob du sagst, ähm da können wir im geschützten Raum offen miteinander reden.

00:46:13.444 --> 00:46:22.830
<v Sok-Yong>Völlig richtig, manche Sachen willst du auch nur dort drin hören und danach nicht wieder oder hast die Gelegenheit, aber Dampf abzulassen, was anderswo so schwer ist.

00:46:23.299 --> 00:46:31.405
<v Sok-Yong>Oder ob du sagst, du machst was, das potenziell auch von draußen gesehen wird an der Stelle und auch da nicht besser oder schlechter, sondern.

00:46:31.784 --> 00:46:41.500
<v Sok-Yong>Klar machen, dass es ein Paradigmenwechsel und das eine hat was mit dem anderen zu tun, kann aber je nachdem je nach Kontext anders behandelt werden. Ja.

00:46:43.117 --> 00:46:52.761
<v Sok-Yong>Es gibt Leute, die total Spaß dran haben, sich dann auch zu zeigen, mit dem was sie da tun und ehrlich gesagt als politische Organisation wünschen wir uns ja auch Leute, die sich trauen, sich mit ihrem Gesicht,

00:46:52.768 --> 00:46:56.288
<v Sok-Yong>zu zeigen, ja? Für das, wofür wir stehen,

00:46:56.289 --> 00:47:10.662
<v Sok-Yong>Gleichzeitig dürfen wir die Leute nicht verlieren, die kein Bock da drauf haben, die aber genauso wollen, dass sie mitgenommen werden und die genauso dazugehören, weil sie genauso ihre Interessen in uns wieder äh wollen, dass wir ihre Interessen für sie mit durchsetzen, ja? Und diese.

00:47:11.095 --> 00:47:23.882
<v Sok-Yong>Zusammenhang dann die Sachen entsprechend differenzieren und klug anzugehen. Ich glaube, das ist eine große Aufgabe, vor der wir stehen, genau das miteinander zu denken und nicht gegeneinander und die Chancen zu nutzen und jetzt ist es total pathetisch und nicht die Riesen

00:47:23.690 --> 00:47:26.526
<v Sok-Yong>nur zu nehmen, um's nicht zu machen.

00:47:27.464 --> 00:47:42.047
<v Guido>Ja, aber aus dieser Phase, wo wir ähm äh vor allen Dingen auf die Risiken abheben, ähm sind wir meiner Beobachtung nach, nicht nur in EG Metall, sondern auch so flächendeckend eigentlich ähm raus. Ähm was, was äh wir

00:47:41.898 --> 00:47:48.159
<v Guido>glaube ich häufig tun ist von uns auf andere zu schließen.

00:47:48.448 --> 00:48:03.175
<v Guido>Und ähm das ist durchaus nachvollziehbar und menschlich. Ähm führt aber dazu, dass man so sagen wir mal die die Welt nur durch die eigene Brille sieht. Und ähm.

00:48:03.704 --> 00:48:11.498
<v Guido>Ich, ich äh würde gerade sagen, so in diesem Digitalbereich gibt es halt

00:48:11.492 --> 00:48:19.917
<v Guido>ganz viel, was wir ähm uns im Moment noch gar nicht so richtig gut erklären können und was äh was es aber trotzdem gibt

00:48:19.869 --> 00:48:30.216
<v Guido>Und das ähm beziehe ich jetzt vor allen Dingen mal so auf die Art und Weise, äh wie wir gewohnt sind, äh zu lernen oder unsere Welt zu erschließen oder erschließbar zu machen.

00:48:30.529 --> 00:48:33.707
<v Guido>Ja

00:48:34.110 --> 00:48:37.157
<v Sok-Yong>Jetzt hätte ich super gut abgebunden und du machst alles nochmal auf Guido.

00:48:36.857 --> 00:48:44.644
<v Guido>Tschuldigung. Ähm ja dann dann bin nochmal ab. Hä?

00:48:40.420 --> 00:48:46.885
<v Sok-Yong>Gesprochen.

00:48:46.639 --> 00:48:56.440
<v Guido>Wir haben noch nicht über LMS gesprochen. Ähm LMS ist ein Learning Management System und ein Learning Management System gibt es.

00:48:56.752 --> 00:49:06.908
<v Guido>Also das ist sozusagen eine Analogie zu den sogenannten Content Management Systemen. Das sind äh letztendlich ganz normale Webseiten und Learning Managementsysteme sind sozusagen

00:49:06.884 --> 00:49:16.786
<v Guido>Im weitesten Sinne Autorensysteme, also technische Systeme, die es mir erlauben auch ohne Programmieren zu können

00:49:16.667 --> 00:49:24.899
<v Guido>selbst ähm einen Bildungsprozess in einem digitalen Raum abzubilden. Kann man mal kann man mal so sagen.

00:49:25.049 --> 00:49:28.492
<v Guido>Und da haben sich sehr unterschiedliche Systeme manifestiert.

00:49:28.649 --> 00:49:35.661
<v Guido>Ich würde sagen, so Anfang der Zweitausender hat man ähm wahnsinnig viel Geld damit verdienen können, wenn man äh Bildungseinrichtung,

00:49:35.703 --> 00:49:41.940
<v Guido>irgendwie so ein eigenes Managementsystem aufgequatscht hat und dann ähm haben die das irgendwie fünf, sechs Jahre benutzt,

00:49:42.007 --> 00:49:52.715
<v Guido>und dann war irgendwie klar, äh okay, jetzt äh benutzen wir schon fünf, sechs Jahre ein bestimmtes Learning Management System kommen aus der Nummer nicht mehr raus, aber eigentlich gibt es da draußen mittlerweile ganz äh tolle,

00:49:52.847 --> 00:49:56.945
<v Guido>Open Source entwickelte Learning Managementsysteme, aber was machen wir denn jetzt.

00:49:57.222 --> 00:50:06.824
<v Guido>Und äh dann äh mit diesem Open Source ist sowas wie Mudel oder auch Elias gemeint. Also eigentlich gibt es diese beiden großen ähm Systeme, die

00:50:06.788 --> 00:50:17.003
<v Guido>parallel immer gelaufen sind und die schon seit zwanzig Jahren irgendwie am Start sind und die aus heutiger Perspektive betrachtet eigentlich eher die Dinosaurier sind und alle sagen, ja gibt's denn da nichts aktuelleres,

00:50:17.106 --> 00:50:21.221
<v Guido>und äh dann würde man sagen, ja, gibt es, aber es ist nicht

00:50:21.162 --> 00:50:30.488
<v Guido>zwangsläufig besser, ne? Ähm und dieser Learning Management Systeme, die haben sich irgendwie verankert und werden auf sehr, sehr unterschiedliche Art und Weisen

00:50:30.440 --> 00:50:34.466
<v Guido>in unterschiedlichen äh Bildungs ähm Institutionen genutzt

00:50:34.400 --> 00:50:41.040
<v Guido>Also wenn man sich das zum Beispiel mal bei äh Universitäten anschaut, dann würde man sagen, es ist so ein bisschen so eine Todgeburt. Ähm da.

00:50:41.220 --> 00:50:50.065
<v Guido>Die die sind im Prinzip da, ähm sobald du dich in der Uni einschreibst, kannst du dich mit deiner Martikelnummer im Prinzip auch direkt in diese Learning Managementsysteme einschreiben

00:50:49.885 --> 00:50:56.681
<v Guido>und äh da legen die ähm da liegen die äh Professoren in der Regel ihre ihre Handouts ab

00:50:56.555 --> 00:51:05.076
<v Guido>oder ihre Manuels und das war's auch schon. Und dann habe ich die da runtergeladen und dann musste ich halt nicht mehr zur Vorlesung kommen und konnte mir das Ding irgendwie zuhause durchlesen. Aber das da

00:51:04.950 --> 00:51:16.337
<v Guido>dass da drin im Prinzip lernen stattgefunden hat, das würden wir alle, das würden wir alle im Prinzip verneinen wollen. Das Lernen hat da außerhalb dieser Learning Management Systeme stattgefunden, trotz aller Möglichkeiten, die Sie da gehabt hätten

00:51:16.283 --> 00:51:25.519
<v Guido>Das, was gerade so im Schulbereich passiert, da würden wir eher sagen, okay, das kommt dem schon ein bisschen näher, da sind wir einen Schritt weitergegangen, aber trotzdem

00:51:25.405 --> 00:51:38.684
<v Guido>ist das eher so diese Ebene, ähm diese Verteilerebene. Da hast du jetzt äh ein Learning Management-System, die Lehrer gehen da rein und äh laden da im Prinzip Arbeitsanweisungen hoch und die Schüler gehen äh im besten Fall noch her und äh.

00:51:39.076 --> 00:51:46.863
<v Guido>Ihre Lösung am Ende äh des äh Learning Managementsystems da auch wieder rein und die Lehrer können das dann bewerten und du hast so einen kleinen Workflow

00:51:46.851 --> 00:51:54.416
<v Guido>Aber das ist auch das ist weit weit entfernt von eigentlich einem Learning Management System oder von seinen Möglichkeiten, wo man jetzt letztendlich da drin lernen würde.

00:51:58.004 --> 00:52:01.771
<v Sabine>Jetzt musst du aber das Ganze auch noch vollenden mit den Möglichkeiten, die es gibt.

00:52:01.490 --> 00:52:07.696
<v Guido>Genau und eigentlich ähm könnte man sich vorstellen,

00:52:07.709 --> 00:52:12.774
<v Guido>dass man äh dass man das viel viel stärker mit den äh mit dem Präsenzseminar verbindet,

00:52:12.835 --> 00:52:21.830
<v Guido>Also das sozusagen das äh Learning Management System eigentlich der Ort ist, ähm der so dein dein ja Lernprozess begleitet

00:52:21.728 --> 00:52:36.456
<v Guido>Also so ein Lernprozessbegleiter eigentlich ist, ähm wo du vielleicht auch selbst die Möglichkeiten hast, ähm als Teilnehmer Sachen hochzuladen, wo du aber auch ähm Materialien vom ähm äh vom vom Bildungsreferenten oder Bildungsreferenten zur Verfügung gestellt bekommst

00:52:36.288 --> 00:52:46.010
<v Guido>und dass man das jetzt theoretisch auch begleitend zum Präsenzseminar machen könnte. Stell dir vor du hast ein fünftägiges Online ähm sage ich schon online, also ein fünftägiges Präsenzseminar

00:52:45.812 --> 00:52:54.765
<v Guido>Und ähm da wird sozusagen äh Abschnitt für Abschnitt in diesem Learning Management System äh freigeschaltet und ähm alle Arbeitsanweisungen.

00:52:55.084 --> 00:52:56.857
<v Guido>Träge, die man normalerweise irgendwie auf

00:52:56.821 --> 00:53:08.070
<v Guido>austeilen würde, die macht man, die gibt man da halt jetzt so rein. Ähm und äh auch da würde man sagen, okay, dann ist das Learning Management-System, aber eigentlich nicht der Ort, in dem man lernt

00:53:07.938 --> 00:53:15.845
<v Guido>sondern der ist woanders. Das ist sozusagen das, was im im Seminarraum dann letztendlich passiert. Aber ähm man lernt halt schon sehr, sehr früh

00:53:15.810 --> 00:53:24.853
<v Guido>mit der mit der technischen Umgebung klarzukommen. Und wenn man das sozusagen sehr sehr früh in den Seminarraum integriert, dann kann man das ähm äh ganz gut

00:53:24.703 --> 00:53:40.050
<v Guido>in den in die Zeit für den also für diese Onlinezeit eigentlich übernehmen und sagen ähm okay jetzt bist du zu Hause, aber eigentlich hat sich an der Art und Weise, wie du das Ding zu bedienen hast, nicht groß was geändert, aber die Art und Weise, wie wir damit äh konfrontiert wurden

00:53:39.876 --> 00:53:43.427
<v Guido>das äh hat sozusagen schon äh im Seminarraum begonnen

00:53:43.277 --> 00:53:51.719
<v Guido>Und äh dann kann man darüber aber äh ganz gut auch ähm so eigene kleine Lernprojekte jetzt abwickeln und sagen, hier haben wir nochmal einen Ort, wo du

00:53:51.503 --> 00:54:00.360
<v Guido>wo du nochmal dein Problem schildern kannst, äh wo man sich dann auch nochmal irgendwie organisiert und zusammenfindet, aber das bindet sich sozusagen eigentlich alles auf so einer Online-Plattform ab.

00:54:01.106 --> 00:54:13.286
<v Sok-Yong>Also das, was du vorhin unter Personal Learnings beschrieben hast, könnte man dort entsprechend abbilden und auch unterschiedliche Möglichkeiten für unterschiedliche Stufen oder oder Herangehensweisen dann entsprechend anbieten.

00:54:14.050 --> 00:54:19.373
<v Sok-Yong>Das klingt spannend und schön, wenn man's denn dann hat, ne?

00:54:19.259 --> 00:54:20.539
<v Guido>Ja

00:54:20.648 --> 00:54:22.576
<v Sok-Yong>Damit ein Umgang findet.

00:54:22.276 --> 00:54:34.774
<v Guido>Und Personal Learning and Vioment äh sagt halt äh eher noch ähm das ist deine eigene und das ist keine, die dir irgendeine Institution vorgibt, aber eventuell ist dieses Learning Management System ein Teil davon.

00:54:35.899 --> 00:54:46.769
<v Guido>Oder eben auch nicht. Das sehen wir ähm auch ganz häufig, dass man irgendwie ein Learning Management System ausrollt und es benutzt keiner, weil es keiner sozusagen zum Teil seiner eigenen Personal Learning Enviament macht

00:54:49.250 --> 00:54:58.702
<v Guido>Und dann benutzen die Leute stattdessen doch wieder die WhatsApp-Gruppe und du denkst dir irgendwie WhatsApp.

00:54:59.003 --> 00:55:10.744
<v Sabine>Auch was wird die Leute die WhatsApp-Gruppe genutzt haben ist ein bisschen Zeit verstrichen also ich glaub es ist man muss man muss dem mal ein bisschen Zeit geben und man muss es aber natürlich auch irgendwie mit den richtigen Inhalten befüllen und.

00:55:11.388 --> 00:55:22.739
<v Sok-Yong>Oder ihr Haar sind nicht zu dem Bildungszweck äh verwertbares Wissen bekommen äh im Seminar, sondern um Haltungsfragen zu diskutieren und aufzutanken

00:55:22.685 --> 00:55:27.942
<v Sok-Yong>das kann dazu führen, dass so ein blonde Menschensystem dann sowas von nicht genutzt wird.

00:55:29.103 --> 00:55:37.816
<v Sabine>Wobei wir jetzt äh über das Learning-Management vor allem aus teilnehmenden Sicht, also aus Seminar oder ähm Uni äh Besucherinnen ähm,

00:55:37.858 --> 00:55:46.571
<v Sabine>Studierenden Sicht äh gesprochen haben, aber das bietet ja auch gleichzeitig, wenn wir die Sicht wechseln und an die Referentinnen denken. Zahlreiche Möglichkeiten, wo ich ja auch

00:55:46.553 --> 00:55:50.975
<v Sabine>im letzten Jahr sehr viel dazulernen durfte, vor allem durch euch äh und.

00:55:51.613 --> 00:56:03.823
<v Sabine>Wenn man das so rumdreht, was man da wiederum für Möglichkeiten hat, nicht einfach nur Unterlagen zur Verfügung zu stellen, sondern auch Teilnehmerinteraktionen herzustellen, aber auch äh eigene Inhalte sich selbst zu erstellen.

00:56:04.063 --> 00:56:10.973
<v Sabine>Die man nutzen kann äh für Seminare. Also es ist am Ende natürlich ein Zusammenspiel, ob sowas genutzt wird oder nicht, äh es muss aus allen.

00:56:11.359 --> 00:56:20.095
<v Sabine>Richtungen irgendwie sinnvoll befüllt und äh verwertet weiterverwertet werden. Aber der Nutzen für die Referentinnen ist aus meiner Sicht enorm.

00:56:20.336 --> 00:56:22.361
<v Sabine>Oder die Möglichkeiten, die man hat mit so einem.

00:56:22.061 --> 00:56:30.569
<v Guido>Ja, das das ist so ein bisschen, was du ansprichst, Sabine, wie ähm das Modul drei, von dem ich gerade eben sprach. Also da, wo man dann selbst ran muss, ja?

00:56:30.618 --> 00:56:43.507
<v Guido>Also wenn du äh so eine Lernumgebung erhalt irgendwie für deinen eigenen Lernprozess nutzt und ähm wenn du dich da auch mit anderen äh Bildungsreferentinnen und äh Referenten zusammen austauscht und so eine

00:56:43.447 --> 00:56:47.587
<v Guido>Tauschplattform hast, über die du auch siehst, wie die anderen das nutzen.

00:56:50.790 --> 00:56:57.556
<v Sok-Yong>Ziele und Möglichkeiten da drin stecken. Glaub wir haben noch viel zu tun was das angeht aber.

00:56:57.893 --> 00:57:10.560
<v Sok-Yong>Mich da auf jeden Fall ermutigt, vor allen Dingen, weil ich weiß oder glaube, dass das auch unserem gewerkschaftlichen Auftrag ziemlich nahe kommt. Solche Ermöglichungs äh Räume ähm dazu darzustellen, darzubieten, ja,

00:57:10.614 --> 00:57:19.681
<v Sok-Yong>wäre für mich zumindest eine große Triebfeder an der Stelle genau das zu für uns anzubieten.

00:57:20.229 --> 00:57:23.381
<v Guido>Ja. Ja.

00:57:23.155 --> 00:57:24.302
<v Sabine>Auf jeden Fall.

00:57:24.208 --> 00:57:28.230
<v Guido>In diesem Sinne, dass doch ein wunderschöner Abbinder.

00:57:26.153 --> 00:58:03.572
Sound

00:57:28.040 --> 00:57:29.807
<v Sabine>Sind uns vollkommen einig.

00:57:30.366 --> 00:57:35.533
<v Sok-Yong>Wir sind uns einig, ist ein toller Abbinder, sehr schön.

00:57:35.684 --> 00:57:41.518
<v Guido>Ja, danke. War sehr schön mit euch. Gerne wieder.

00:57:42.907 --> 00:57:44.282
<v Sok-Yong>Bis zum nächsten Mal.

00:57:45.767 --> 00:57:46.386
<v Sabine>Tschüss.

